Wie oft mit Powerbank laden – Wir klären auf

wie oftUnter dem Begriff Powerbank wird grundsätzlich ein externer mobiler Akku bezeichnet. Für den jeweiligen individuellen Bedarf ist es wichtig, das richtige Gerät dafür zu finden. Bevor man sich eine Powerbank zulegt, sollten einige Fragen beantwortet werden, es gibt unterschiedliche Kapazitäten, auch die Ladezyklen schauen unterschiedlich aus. Damit der Käufer den Überblick behält, lohnt sich ein sinnvoller Produktevergleich. Interessant ist auch, welche Geräte mit welchem Akku geladen werden können. Auf unserer Startseite von Powerbank-Test haben wir zum Thema übrigens auch eine tolle Infografik gebastelt.

Damit die Kaufentscheidung richtig ist, sollten deshalb sämtliche Vorteile und Nachteile verglichen werden. Der Markt ist voll von externen Ladegeräten, deshalb ist guter Ratschlag hier gefragt. Als erstes ist es das Ziel, herauszufinden, was tatsächlich mit der Powerbank aufgeladen werden sollte. Meistens geht es um die Ladung von einem Smartphone, es können aber auch andere Geräte, wie zum Beispiel ein Tablet gemeint sein. Sogar GPS Geräte lassen sich mit einer Powerbank aufladen. Dasselbe gilt für Kameras. Das bedeutet, dass jedes x-beliebige Gerät mit einer Powerbank aufgeladen werden kann, wenn zum Beispiel der Eingang 5 V ist.

Der Testsieger unter den Powerbanks mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis ist nebenbei gesagt dieses Modell von Anker!

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die meisten denken man rechnet die Kapazität der Powerbank durch die Kapazität des Handyakkus und erhält die Ladehäufigkeit, also zum Beispiel: 20.000 mAh / 1.560 mAh = 12,8 Mal.
  • Jedoch muss man hier beachten, dass der Energiegehalt der Powerbank wegen der niedrigeren Nennspannung verglichen mit dem Handy-Akku niedriger verbleibt. In einer Powerbank kommen zumeist Lithium-Polymere-Akkus mit einer Nennspannung von 3,7 Volt zum Einsatz.
  • Zudem verlangt das Smartphone eine Spannung von 5 Volt. Die Akkuspannung der Powerbank muss theoretisch 3,7 Volt auf eine Ausgangsspannung von 5 V am USB-Port der Powerbank gewandelt werden. Bei diesem Vorgang geht Energie verloren – was bedacht werden muss.
  • Mit Beachtung dieser Kriterien muss man von einem ca. 30% Verlust ausgehen und kommt dann bei obiger Rechnung auf etwa 9 Mal aufladen. Die Werte hängen aber auch von der Qualität der Powerbank ab.
  • Letztendlich gilt es die Spannung der Powerbank und des Smartphones im Auge zu behalten sowie die Kapazität von Smartphone- und Powerbank Akku.

Stromstärke und Ladezeit

Je nachdem, hat jedes externe Ladegerät aber unterschiedliche Stromstärken, damit das Gerät aufgeladen werden kann. Das muss berücksichtigt werden. Die Stromstärke von Eingang und Ausgang hat unterschiedliche Auswirkungen. Natürlich wirkt sich die Stromstärke direkt auf die Zeit aus, wie lange es dauert, bis der Akku aufgeladen ist. Entsprechend schnell ist die Powerbank wieder neu einsetzbar, wenn der Speicher des Akkus leer ist. Manchmal verfügt ein solches Produkt sogar über mehrere USB Ausgänge mit diversen Stromstärken. Es ist möglich, gleichzeitig mit einem Akkuladegerät ein Smartphone und ein Tablet aufzuladen. Dafür benötigt das Tablet einen Anschluss mit einer höheren Stromstärke. So wird das Produkt schneller aufgeladen.

Generell gilt, die Ampere-Angabe zeichnet die maximale Stromstärke aus, die fließen darf. Welche Stromstärke benötigt wird, wird vom elektrischen Gerät selbst bestimmt. Es können also Verbraucher angeschlossen werden, die die Powerbank mit der Output Angabe in Ampere maximal belasten können, zumeist bis 2,5 A. Ab 2017 soll es laut Zeit.de übrigens einheitliche Ladegeräte geben, was das Aufladen unterschiedlicher Smartphones erleichtert.

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Kapazitäten und Größen

Von einer Powerbank weiß man die Kapazität, wenn man die Angabe in mAh ins Auge fasst. Wenn diese Zahl recht hoch ist, kann zu Beispiel das Smartphone besonders oft aufgeladen werden. Welche Kapazität sich für den Käufer eignet, ist individuell. Es gibt sowohl größere, als auch kleinere Akkuladegeräte für den externen Gebrauch von 3000 mAh bis 25.000 mAh und mehr.  Auf unserer Powerbank Hauptseite haben wir bereits beschrieben, dass mindestens 3000 mAh nötig sind, um ein Smartphone komplett zu laden. Orientieren kann man sich auch in etwa an der Kapazität des zu ladenden Gerätes. Es kommt also immer auf die individuellen Bedürfnisse an. Wie oft das Smartphone mit dem externen Akkuladegerät aufgeladen werden kann, hängt also immer von den Kapazitäten ab. Eine externe Powerbank gibt es sogar mittlerweile schon mit Solarzellen.

Das Design des externen Ladegerätes

Meistens ist ein Akkuladegerät aus Kunststoff, hier gibt es unterschiedliche Designs. In vielen Fällen ist die Oberfläche auch aus Gummi. In manchen Fällen gibt es eine Powerbank auch aus Aluminium, hier muss jeder selbst entscheiden, was ihm am besten gefällt. Für eine Powerbank gibt es übrigens auch viel Zubehör. Eine Tragtasche dient sowohl zum Schutz, als auch zum täglichen Gebrauch. Ein handelsübliches USB Kabel dient zur Übertragung, das muss aber zertifiziert sein. Die Akkuzellen werden nach dem kompletten Ladevorgang nicht mehr beansprucht. Insofern gibt es keine Überladung. Eine LED Anzeige hilft, um zu erkennen, ob das externe Ladegerät voll geladen ist.