Powerbank Kapazität messen und testen

Powerbanks sind unglaublich praktisch. Man kann an den kleinen mobilen Akkus ganz einfach das Smartphone, das Tablet oder den E-Book Reader aufladen. Seitdem es immer mehr mobile elektronische Geräte im Alltag gibt, ist die Zahl der erhältlichen Powerbanks ins Unermessliche gestiegen. Es gibt natürlich auch hier teure und günstige externe Akkus, wobei der Preis nicht immer für die Qualität entscheidend ist. Wir möchten hier klären wie man die Kapazität messen kann und grundsätzliches zur Powerbank behandeln.

Kann man die Kapazität einer Powerbank testen?

Wenn man nun überprüfen möchte, ob die angegebene Kapazität der Powerbank wirklich der Realität entspricht, kann zum Beispiel auf sogenannte USB Tester zurückgreifen. Diese werden beim Laden des Geräts zwischen Powerbank und Ladekabel gesteckt. Diese zeigen dann an, wie viel Strom fließt, wie hoch die Spannung ist und auch wie viel Leistung bereits verbraucht wurde. Allerdings wird hier die Kapazität angezeigt, die zwischen Ladekabel und Powerbank fließt. Verschiedene Ladekabel von verschiedenen Herstellern ziehen nämlich auch unterschiedlich viel Strom. Die Angaben können hier unter Umständen etwas ungenau sein.

Die Kapazität ausrechnen:

Um die Kapazität einer Powerbank genau bestimmen zu können ist etwas Rechenarbeit notwendig.

Die Formel lautet:

Kapazität der Powerbank x 075 = Wert

Von diesem Wert zieht man anschließend die Kapazität des Akkus des zu ladenden Gerätes ab. Ein iPhone 6 beispielsweise hat die Kapazität: 1.810 mAh. Ohne Messgerät kann man demnach die Kapazität der Powerbank aber auch näher schätzen. Generell wie hier erklärt geht man von einem groben 30% Verlust aus. Wenn man zum Beispiel 1.000 mAh auflädt, so ist der Akku der Powerbank bei etwa 1.300 mAh einzuordnen.

Welche Powerbank ist die Richtige?

Man sollte sich, bevor man sich eine Powerbank anschafft, natürlich im klaren darüber sein, was das Gerätchen leisten soll. Welche Geräte sollen hauptsächlich damit aufgeladen werden und wie oft, bevor der kleine Akku selbst wieder geladen werden muss? Für welche Geräte brauche ich meine Powerbank, denn auch da gibt es Unterschiede – insbesondere in der Kapazität. Für Tablets, Smartphones, E-Book Reader, Kopfhörer usw. benötigt man eine Powerbank mit einem USB Ausgang und 5 V.

Möchte man aber einen Laptop, Beamer oder (portablen) DVD Player anschließen benötigt man eine Powerbank mit DC-Ausgang oder Adapter und 12V, 16V beziehungsweise 19V.

Möglicherweise sollen mehrere Geräte gleichzeitig an der Powerbank aufgeladen werden. Natürlich sollte sie dann auch über dementsprechend viele Anschlüsse verfügen. Sollen zum Beispiel ein E-Book Reader, ein Tablet und ein Smartphone gleichzeitig geladen werden, dann sollten auch drei USB Anschlüsse vorhanden sein.

Die Powerbanks werden mit Hilfe eines USB Ladekabels aufgeladen, ein Adapter für die Steckdose ist im Lieferumfang in den meisten Fällen nicht enthalten. Hier kann man natürlich den Netzstecker des Smartphones verwenden, wenn man das möchte. Möchte man aber mehrere Geräte gleichzeitig an einer Wandsteckdose aufladen, gibt es natürlich auch hier eine Möglichkeit und zwar die sogenannten USB-Ladegeräte beziehungsweise -Adapter. Diese sind oft mit bis zu acht USB Anschlüssen ausgestattet und dementsprechend viele Geräte können so gleichzeitig an der Steckdose geladen werden. Aber auch Powerbanks haben teils mehrere Ausgänge.

Ein wichtiger Faktor kann auch das Gewicht der Powerbank sein. Denn keine Frau möchte zum Beispiel einen zusätzlichen Backstein in der Handtasche mit sich rumschleppen (als ob da sowieso nicht schon genug drin wäre!).

Soll einen die Powerbank in den Urlaub begleiten, dann sollte man sie vorsichtshalber in das Handgepäck packen, da viele Fluglinien Lithium Ionen Akkus im Reisegepäck nicht erlauben (Brandgefahr). Im Bus oder im Auto ist das natürlich kein Thema.
Im Auto kann man eventuell ganz praktisch die Powerbank mit einem USB-Autoladekabel wieder aufladen. Es gibt sogar Solar-Ladegeräte, die sich die Kraft der Sonne zu nutze machen.