Maxfield Induktions-Powerbank

Dieses mal haben wir uns einmal näher eine Induktions-Powerbank vom Hersteller Maxfield angeschaut. Aus gegebenem Anlass haben zur Abwechslung unsere Redakteure deshalb noch gleich ein kleines Video aufgenommen, um das Gerät in Aktion zu demonstrieren. Es gibt hierbei die Variante mit 4.000 mAh und die Qi-kompatible 10.000 mAh Powerbank, die wir einem Schnelltest unterzogen haben und zuerst vorstellen möchten mit Hauptfokus auf die kleinere Variante. Alles in allem handelt es sich hierbei bei beiden Modellen um nicht ganz konventionelle, externe Ladegeräte, da man hier das Smartphone oder das Tablet kabellos aufladen kann. Über die verbaute Spule wird der das Endgerät durch bloßes Auflegen wie bei einem Wunderheiler aufgeladen. Es grenzt an Magie, in der Praxis aber doch unspektakulärer als angenommen. Dennoch haben die Induktions-Powerbanks im Test alles in allem überzeugt. Wissen sollte man allerdings, dass nicht alle Handys induktionsfähig sind. Wer sein Handy dennoch auf diese Weise laden möchte, der kann dies durch das separat erhältliche Powercase (siehe hier) tun. Das iPhone 6 beispielsweise, wie im Video vorgestellt wird dort wie in ein normales Case eingelegt, sodass es induktionsfähig wird.

Das Maxfield Wireless Charging 10.000 mAh im Test

MAXFIELD-WIRELESS-CHARGING_Diese Powerbank mit Induktion hat im Gegensatz zum kleineren Modell den Vorteil, dass sie mit mehr als doppelt so viel Kapazität daher kommt. Dementsprechend müsste sie ein Smartphone mindestens dreimal voll aufladen. Im Test hat sich das nicht ganz bestätigt, immerhin konnten wir das Handy aber etwas mehr als zweimal voll aufladen. Bei dieser Technologie scheint man je nach Modell etwas Abstriche machen zu müssen, was die Ladehäufigkeit angeht. Die Powerbank lädt mit QI-Technologie als Energieübertragung auf – kann aber leider nicht mehrere Geräte gleichzeitig aufladen. Das Gerät wirkt insgesamt stabil und lässt sich sehr intuitiv bedienen. Sie hat einen Micro-USB Ausgang zum Aufladen und einen USB-Ausgang für das Endgerät. Antirutschfüße stabilisieren den Stand. Praktisch ist auch der Gummiring, der beim Auflegen des Smartphones dafür sorgt, dass es nicht verrutscht. Der silberne Knopf startet den mobilen Akku – man muss schauen, wo die Induktionsspule beim Handy (paralell auflegen) ist und die Energieübertragung funktioniert sofort, wenn man das Handy richtig drauflegt. Die LEDs an der Seite zeigen den Ladestand. Hat man noch nicht-induktionsfähige Geräte, so kann man sie per USB auch ganz normal laden. Das Gerät wird im Betrieb etwas warm, es überzeugt aber durch eine gute Funktionalität, innovative Ladetechnik und der Kabelsalat ist von gestern.

maxfield-test

Maxfield-Verpackung

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Das 4.000 mAh Induktionsladegerät von Maxfield im Test

Prinzipiell lässt sich das Smartphone so eleganter aufladen. Man legt es drauf und fertig – kein nerviges Kabel mehr, an welchem man sich verheddert. Man kann dies entweder zu Hause tun oder klassisch unterwegs. Es handelt sich dabei also nicht nur um eine Induktions-Powerbank, sondern auch um ein Induktionsladegerät für zu Hause. Das ebenfalls vom Hersteller Maxfield käuflich erwerbliche Wireless Charging Case ist für verschiedene iPhone Geräte erhältlich. Unten, wo normalerweise das Kabel des Ladegeräts hineingesteckt wird, sitzt bereits ein kleiner USB Stecker, welcher in das Handy kommt. Die Powerbank wird vorgeladen geliefert.

Funktionalität

Durch Betätigen des On-Buttons leuchten die grünen Lämpchen und das Gerät ist betriebsbereit. Legt man das Handy inklusive Case oder eben ohne Case (falls induktionsfähig) auf die Powerbank, so beginnt es nach dem Pips bei richtiger Ausrichtung sofort aufzuladen. Die Verarbeitung beider Geräte überzeugt – kleiner Minuspunkt: Das Handy lässt sich etwas schwer wieder aus dem Case rauskriegen. Zudem benötigt man einen USB Adapter für das Aufladen an der Steckdose. Dieser ist jedoch bei Apple von Hause aus mit dabei. Die Powerbank ist klein, handlich und sauber in einer Art Gummi-Beschichtung verarbeitet. Es kann das Handy (je nach Modell) im Test 1-1,5 mal voll aufladen. Die Ladekapazität ist also bei diesem Modell eher gering. Auf den 4 kleinen Füsschen steht sie sauber auf dem Tisch – oder wo man sie immer hinstellt. Sie ist schlicht gehalten und bringt keine Knöpfe mit, lediglich den touchsensiblen On-Button und die beiden Schnittstellen für USB und Mini USB zum Aufladen der Powerbank.

– Ohne nervige Kabel beim Aufladen

– 4000 mAh Kapazität

– Smartphone 1-1,5 mal kabellos aufladen

– Kompatibilität mit den unterschiedlichsten Endgeräten: Apple, Samsung, Nokia & Google

– Einfache Bedienung

– Anti Rutschfüße

– Ohne Ladeadapter für die Steckdose

– Bei nicht induktionsfähigen Handys extra Case benötigt, siehe Fazit

Fazit und Kaufempfehlung für die Maxfield Induktions-Powerbanks

Wie in diesem kleinen Induktions-Powerbank Test zu entnehmen waren unsere beiden Tester mit den Powerbanks zufrieden, wenn auch zwei kleine Nachteile zu entnehmen sind. Der größte Nachteil ist aber wohl, dass das Endgerät Induktions-fähig sein muss. Ansonsten benötigt man noch dieses Extra-Case für iPhones ab Modell 5. Hierfür kann man den externen Akku aber auch als gewöhnliche Powerbank verwenden, indem man das Handy per USB Kabel auflädt. In Sachen Kapazität hat ganz klar das erste Modell die Nase vorn.

Maxfield 4.000 mAh Induktions-Powerbank

Maxfield 4.000 mAh Induktions-Powerbank
8.16666666667

KAPAZITÄT

7/10

    FUNKTIONALITÄT

    9/10

      PREIS-LEISTUNGSVERHÄLTNIS

      9/10

        Vorteile

        • Kabelloses laden
        • Kompakt und schick
        • Funktioniert einwandfrei
        • Auch als normale Powerbank verwendbar

        Nachteile

        • Eventuell Case benötigt
        • Kein Adapter für Steckdose dabei
        • Eher wenig Kapazität