Batterietrainer und Akku-Jogger

Viele Menschen werden sich mit Sicherheit fragen: Was ist ein Batterietrainer überhaupt? Nein, dass ist kein Personal Trainer der dafür sorgt, dass die Batterien mit einem tollen Waschbrettbauch am Strand liegen können. Es macht aber Sinn sich einmal näher mit dem Thema zu beschäftigen und diesen Ratgeber zu lesen. Dieser Vergleich wurde auf Basis eigener Erfahrungen und derer diverser Nutzer mit öffentlichen Daten durchgeführt.

Was ist überhaupt ein Batterietrainer?

Gewöhnliche Batteriewächter werden im Campingbereich angewandt. Sie schalten externe Verbraucher einfach ab, wenn zu wenig „Saft“ in der Versorgungsbatterie ist. Das bringt Besitzern von Motorrädern, Oldtimern, Rasenmähern etc natürlich herzlich wenig. Hier kommen dann die Batterietrainer auch Akkujogger oder eben „Batteriewächter“ genannt zum Einsatz.

Sie laden und entladen die Batterien in regelmäßigem Abstand. Dadurch wird der Gasaustausch in den Batteriezellen aufrecht erhalten. Ein vorzeitiges kaputt gehen der Batterie wird dadurch verhindert. Der Batterietrainer hält die Batterie im Entladezustand immer in der Mindestspannung. Das heißt, dass Fahrzeug oder das Gartengerät ist trotzdem startbereit. Die regelmäßige Pflege der Batterie ist äußerst wichtig.

Kurz gesagt wird die Batterie (egal für welches Gerät) wie mit einem gewöhnlichen Batterieladegerät aufgeladen. Nach dem Erreichen der Maximalspannung wird sie wie im gewöhnlichen Gebrauch entladen. So wird die Langlebigkeit der Batterie gewährleistet. Die Batterie wird bis zur Mindestspannung entladen und kann während dieses Vorgangs bei Bedarf auch einfach aus dem Batterietrainer genommen und normal verwendet werden. Batterien sind generell für einen derartigen Gebrauch ausgelegt. Dieser zyklische Ablauf des Ladens und Entladens mit der Ladezustandsüberwachung simuliert also den normalen Betrieb beim Motorradfahren zum Beispiel.

Folgende Dinge sollte man vor einem Kauf beachten:

Achtet darauf, dass die Batterie auch bei Frost geladen werden kann. Die Spannung der zu ladenden Batterie ist zudem entscheidend. Diese kann man in der Regel auf der Batterie ablesen. Der Wert ist in Volt angegeben. Autobatterien bringen normalerweise 12V mit – Roller- und Motorradbatterien 6V. Zudem sollte man noch auf die Batteriekapazität achten. Dieser Wert wird mit Ah (Amperestunden) abzulesen sein. Beachtet dabei, dass das Gerät immer an einer 230V Steckdose hängen muss. Diese sollte also stets in der Nähe sein.

Zudem sollte nachgeschaut werden, ob man die Batterie ausbauen kann. Dies dürfte in der Anleitung des Akkutrainers zu entnehmen sein. Man kann entweder einen Batterie-Stopp einbauen (direkt an der Batterie montiert) oder aber die Batterie abklemmen. Der Batteriestopp hat den Vorteil: soll das Fahrzeug vom Strom getrennt werden, so kann man einfach den Batteriestopp-Schalter umlegen, statt die Polklemme abzuschrauben.

Achtung, schließt den Batterietrainer nicht an defekte Batterien an.

Wo lässt er sich überall einsetzen?

Jedes Gerät ist für unterschiedliche Batterietypen ausgelegt. Generell sind die Batteriepflegegeräte allerdings für die gängigsten Batterien ausgelegt. So Gel-Akkus, Blei-Akkus und auch AGM-BAtterien.
Wir haben uns drei dieser Geräte näher angesehen.

Unsere ermittelten Testsieger

AEG Automotive 97175 Microprozessor Batteriepulser MB 1.0, 12 Volt Batterietrainer Dauererhaltungsladegerät mit Sicherheitsfunktionen

aeg-97175_Dieser Batterietrainer ist optimal für Fahrzeuge geeignet, die nur saisonweise gefahren werden. Er ist absolut Narrensicher anzuschließen und lädt und entlädt sowohl kleinere als auch größere 12 V Batterien. Seinen Dienst verrichtet das Gerät absolut zuverlässig. Zuerst prüft der Batteriepulser den Zustand der Batterie. Danach lädt er die Batterie bis zu 85% auf (Volllastladung). Anschließend erfolgt die Absorptionsladung. Hat die Batterie ihre optimale Spannung erreicht überwacht der Batteriepulser diese. Sobald die Spannung fällt beginnt der ganze Vorgang wieder von vorne. Was der Batteriepulser gerade tut, lässt sich an den Leuchtdioden ablesen. Unter Umständen kann dieses Gerät sogar eine schon totgeglaubte Batterie wieder ins Leben zurück holen.

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Batterie Ladegerät / Erhaltungsgerät Trainer Speeds EL300

batterieladegeraet-el300Dieser Batterietrainer ist für alle Batterietypen geeignet. Er kommt mit einem Satz zusätzlicher Ringklemmen für die Festmontage am jeweiligen Fahrzeug und kann danach ganz einfach an die Steckdose angeschlossen werden. Ganz einfach ist bei diesem Akku Jogger das Stichwort. Die Bedienung ist kinderleicht und die Anleitung ist so formuliert, dass sie auch für Menschen verständlich sind die nicht unbedingt jeden Tag mit Autos oder ähnlichem zu tun haben. Es ist leicht zu montieren und kann aufgrund seiner geringen Größe auch einmal mitgenommen werden. Das Batterieladegerät Trainer Speeds bietet ein optimales Preis-/Leistungsverhältnis. Natürlich kann es aufgrund seiner geringeren Ausgangsleistung keine große Batterie innerhalb von 24 Stunden laden, aber das ist ja im Grunde genommen auch nicht der Sinn und Zweck eines Batterietrainers.

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Cartrend 80223 Batterietrainer

Cartrend-80223-BatterietrainerUnd noch ein Batterietrainer, der ideal für die Winterpause ist. Auch tiefenentladene Batterien stellen für den Cartrend 80223 kein Problem dar (diese muss man natürlich etwas länger anschließen). Außerdem lässt er sich ziemlich einfach an die Batterie anschließen und tut dort dann das, was er tun soll. Das Fahrzeug ist erfahrungsgemäß nach der Winterpause sofort wieder einsatzbereit ohne das die Batterie wieder neu geladen werden muss. Dabei hat der Hersteller auf eine gute Qualität in der Verarbeitung geachtet. Zudem erhöht der Cartrend 80223 auch noch die Lebensdauer der verwendeten Batterie und das mit minimalen Aufwand.

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