Batterieladegerät

Ladegeräte sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Für das Smartphone gibt es das USB-Ladegerät, das Auto wird mit einem Autobatterie-Ladegerät wieder auf Vordermann gebracht. Doch das Akku-Ladegerät für Batterien, wie beispielsweise AA-Akkus darf in unserer kleinen Test- und Inforeihe nicht fehlen. Ladegeräte sind Systeme, die aus der Netzspannung, beziehungsweise Gleichspannung von Batterien, eine Lade-Gleichspannung hervorbringen. Sie liefern einen konstanten Ladestrom. Wer noch Digitalkameras, Gameboys, Tastaturen oder Fernbedienungen mit kleinen Batterien hat, der kann auch mit einer Powerbank eher weniger anfangen und sollte zu einem der folgenden Testsieger greifen.

Was man wissen muss – Das Wichtigste im Überblick

Das passende Gerät finden: Zu Beginn muss einmal klar gestellt werden, welchen Akkutyp man laden möchte. 12V Geräte sind meist lediglich für Autos, also die Werkstatt geeignet. Stellt also sicher, dass das Gerät die gängigsten Batterien aufladen kann. Die herkömmlichen Haushaltsakkus sind die Mignon AA-Akkus. Daneben noch die NiCd- und NiMH Micro-AAA Batterien.

Sicherheit geht vor: Sicherheitsstandarts und ein Überlastungsschutz sind Vorraussetzung für ein qualitatives Gerät. Meist ist auch noch eine Akku-Defekt Erkennung mit dabei. In unserem Batterieladegerät Test haben wir auch dieses Kriterium beachtet. Eine Überladung sollte zudem vermieden werden, um die Lebensdauer der Batterien zu erhöhen.

Ladestrom Anpassung: Der Ladestrom deutet auf die Stromstärke hin, mit welcher ein Akku aufgeladen wird. Diese wird in (Milli)-Ampere angegeben. Die Anpassung des Ladestroms auf Kapazität und Akkutyp sollte automatisch erfolgen, manchmal kann man ihn aber auch einstellen. Der Ladestrom richtet sich also nach den Akkus. Wir wollen die bestmögliche Geschwindigkeit erreichen. Welche Ladeleistung das Gerät mitbringt, lässt sich an Hand der maximalen Ladekapazität erkennen. Ist diese beispielsweise 2000 mAh, so ist die maximale Ladekapazität bis auf 2000 mAh Akkus beschränkt. Die Maximal-Leistung, welche der Hersteller angibt, verteilt sich hierbei auf alle Ladeschächte in der Regel. Werden also mehrere Batterien gleichzeitig geladen, dauert der Vorgang länger. Die angegebene Ladedauer gilt es hierzu auch ins Auge zu fassen. Je geringer, desto besser. Empfohlen wird übrigens mit dem 0,2- bis 0,3-fachen Strom gegenüber der Akkukapazität (z.b 1000 mAh x 0,2) aufzuladen.

Entladefunktion und Testfunktion: Eine Entladefunktion vom Batterieladegerät ist praktisch, um Batterien manuell vollends wieder entladen zu können. Die Lebensdauer der Akkus kann so erhöht werden. Im Gegenzug gibt es die Testfunktion, welche die vorhandene Kapazität misst. Eine Einzelschachtsteuerung ermöglicht es auch einzelne Akkus aufzuladen.

Ein guter Kandidat im Test: Technoline BC 700

Technoline BC-700 im Batterie Ladegerät TestIn 4 Ladeschächten unterteilt sich das Anzeigedisplay, was sich als sehr praktisch erweist. Somit kann der Anwender die Akkuspannung, die Kapazität, den Ladestrom sowie den aktuellen Lade- bzw. Entladestatus ablesen. Einzelne Programme stehen zur Verfügung, sie sind unterteilt in: Akku-Kapazitätstest, Auffrischen, Entladen und Laden. Dazu kommen noch die Temperaturkontrolle und die Ladeend-Überwachung. Dank dieser beiden Funktionen gibt es keinen Akku Tod und keinen Memory Effekt mehr, sie gehören nun der Vergangenheit an. Das Programm mit den Entladungs- und Ladungszyklen macht es ebenfalls möglich. Das Technoline BC 700 kann allerdings nicht ohne weiteres tiefenentladene Akkus erkennen (unter 0,5 Volt).

Die Sonderfunktion „Ultraschnelles Laden“ überzeugt genauso im Batterieladegerät Testvergleich wie die automatische Typerkennung von Batterien und Akkus. Die Ladeströme sind bei diesem Gerät separat einstellbar. 200, 500 oder 700 mA. Eine automatische Temperaturüberwachung ist mit an Bord. Die Bedienung ist einfach, man steckt die Batterien in die Fächer und hat dann ein paar Sekunden Zeit, um die Stromstärke mit der Current-Taste einzustellen. Batterien, die schlecht sind kann man mit der praktischen Kapazitätsmessung wunderbar aussortieren. Per MODE-Taste kann man auf dem Display komfortabel die gewünschte Funktion für alle Schächte auswählen. Es arbeitet gut, die 8-Sekunden Einstellung und Rest-Kapazitätsbestimmung ist jedoch etwas umständlich. Alles in allem ist das Preis-Leistungsverhältnis dennoch im Test sehr gut.

Dieses Produkt günstig und versandkostenfrei bei Amazon bestellen

Klare Kaufempfehlung gibt es auch für das Ansmann Energy 8 Plus Akku-Ladegerät

ANSMANN-5207442Von der Stiftung Warentest hatte dieses Ladegerät im Jahre 2003 das Testurteil “sehr gut” erteilt, denn es ist kompakt, zuverlässig und vielseitig einsetzbar. Defekte Akkus werden vom Gerät direkt erkannt, der Kapazitätsschnelltest macht es möglich. Hervorzuheben bei dieser Pflegestation ist die gute Ladefunktion. Zudem verfügt sie über eine Refreshfunktion und über ein ausgeklügeltes Akkupflegesystem. So gehört ein Memory-Effekt auch hier der Vergangenheit an. Hier handelt es sich um ein Batterie Ladegerät in einer robusten Bauweise, das sich einfach bedienen lässt.

Kurz nach dem Anschalten wird einem schon der Akkuzustand aufgezeigt. Im Redaktionstest wurde sogar eine ältere Batterie wiederbelebt, die hoffnungslos schien. Knappe 4 Stunden braucht er zum laden. Der Ladestrom ist dabei ausreichend und das Gerät ermöglicht es ebenfalls hoffnungslose Batterien auszumisten durch die Defekt-Erkennung. Zudem wird es nicht sehr warm. Beide Akku-Ladegeräte halten laut diverser Erfahrungen und Tests über Jahre. Deshalb auch hier Daumen hoch als Fazit von uns.

Dieses Produkt günstig und versandkostenfrei bei Amazon bestellen